Die Besinnlichkeit und eine Bilanz

Anfang der Neunziger hatte ich das erste Jahr hinter mich gebracht und meine Sprachkenntnisse etwas vertieft. Allmählich gewöhnte ich mir an, zuhause deutsch zu sprechen. Es nützte ja nichts.

Ich fügte mich in mir noch fremd gebliebene Traditionen ein, schob mich mit einer Laterne durch eine Masse Großgewachsener, die mir den Blick versperrten. Damals verwechselte ich noch gelb mit Geld, als Eselsbrücke war mir das bekannte Gold dienlich gewesen. Auch sagte ich nicht mehr Ballspiel, wenn das Beispiel gefragt war.
Dass ich die auf Knopfdruck Verrücktgewordenen in ihren bunt geschmückten Wagen „Kamele“ entgegen zu rufen hatte, sollte nicht dazu beitragen, dass aus mir ein Karnevalist wurde.

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Ein erstes Mal

An einen Hospizler sollten Außenstehende nicht die Erwartung eines allzu gewohnheitsmäßigen Umgangs mit dem Tod stellen. Aus der Liebe zum Leben haben wir uns freiwillig für einen regelmäßigen, intensiven Umgang mit dem Tod entschieden. Weniger angreifbar sind wir deshalb nicht.

Im Gegenteil.
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