In Zukunft werde ich…

Cyborg?

Interessanter Hörbeitrag „Implantieren für die Zukunft“, Deutschlandradio Kultur / Breitband, zur ersten Cyborg Messe in Düsseldorf (05.12.2015).

Ein erstes Mal

An einen Hospizler sollten Außenstehende nicht die Erwartung eines allzu gewohnheitsmäßigen Umgangs mit dem Tod stellen. Aus der Liebe zum Leben haben wir uns freiwillig für einen regelmäßigen, intensiven Umgang mit dem Tod entschieden. Weniger angreifbar sind wir deshalb nicht.

Im Gegenteil.
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Worte von den Marshallinseln

Die Trauer noch nicht abgeschrieben, ist dies zu teilen mir ein ebenso dringendes Anliegen.

Wort-Poetin Kathy Jetnil-Kijiner von den Marshallinseln hat im September 2014 ihr Gedicht, das sie für ihre sieben Monate alte Tochter schrieb, den Staatsspitzen und Regierungen bei der UN-Klimakonferenz vorgetragen.

Ihre Heimat gehört zu den durch Klimawandel am gefährdetsten Ländern; der steigende Meeresspiegel droht die tiefliegenden, landesbildenden Korallenriffe zu überschwemmen.

In diesem Sinne, vergessen wir nicht, dass wir alle mehr verdienen, als nur das Überleben zu sichern.

Hier der Link, der auch zur Transkription führt:
http://www.climatechangenews.com/2014/09/23/marshall-islands-poet-we-deserve-to-do-more-than-just-survive/

.

Vor ca. 3 Wochen erhielt Schwiegermama die Diagnose Krebs. Ein Tumor, keine Streuung. Vor einer Woche kehrte sie nach Hause zurück und begann die Chemotherapie. Vor wenigen Tagen kam eine Erkältung hinzu. Vor 24 Stunden erbrach sie Blut und wurde wieder eingeliefert. Vor 5 Stunden ist sie gestorben.

Wir schwimmen noch in Benommenheit und es fehlen die Worte.
Nur eins, von mir:

Die beste Schwiegermama der Welt ist nicht mehr und ich bin unendlich traurig.

Kurzmitteilung

Die betagte Dame, die im Supermarkt nicht an die Wurstpackung im Kühlregal ran kam. Der Mann, der ihr half und sich etwas später auf die Suche nach ihr machte, nachdem er doch noch die von ihr ursprünglich gewünschte Sorte entdeckte. Er gab ihr die eine und brachte die andere zurück. Weil das mein Mann ist ❤

Es geht um die Wurst…

er, sie, es twittert

Im letzten Jahr wagte ich den Klick zu Social Media.
Meine zuweilen eremitische Haltung verstärkt die abwehrende Ader der großen Masse gegenüber – nicht die beste Voraussetzung für eine gelungene Netzdarstellung. Wo mir im Leben bereits drei Personen (selbst inklusive) als Gruppe begegnen, fühle ich mich im Netz oft schier überwältigt von den vielen Stimmen.

Dennoch erkor ich Twitter als Versuchsobjekt aus.
Doch wie immer, wenn ich nachzukommen versuche was die Gruppe diktiert, scheiterte ich.
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