Kleine Gute-Nacht-Gedanken

Ich will nach Hause. Du bist zuhause.
Ich habe Hunger. Du isst gerade.
Mir ist kalt. Du wärmst Dich.
Ich bin müde. Schlaf noch nicht.

Ich würde mich gerne gehen lassen. Du tust nichts.
Du zählst Worte, Dinge, Muster. Ich lebe.

Das Leben als endlose Zugabe.
Immer und immer wieder die Bedürfnisse des Körpers stillen.

Das Offensichtliche tun die einen ganz nebenbei, während die besseren unter uns sich bewusst werden. Wo kommt mein Essen her? Wie richte ich möglichst wenig Schaden an, in meiner Bemühung ums Überleben? Wenn ich dieses eine Korn esse, fällt dann mit einem Flügelschlag ein Sack Reis in China um?

Offensichtlich müssen sexuelle Wesen koitieren, also ran an den Speck.

Wir wollen nicht nur Sex, sondern guten Sex. Schönes will geteilt werden, also erzählt doch jedem und allen, wie es geht. Labert mich nicht voll und lasst mich gefälligst in Ruhe ficken.

Ein einfaches Leben anstreben, das wird die Erlösung sein.

Wer einfach lebt, weiß auch nicht mehr als der mit dem vollgestopften Leben. Ist der Magen gefüllt, ist das das volle Leben. Und darauf scheißen wir einen.
Mehr tun wir nicht. Wozu also das ganze Getue.
Scheiß drauf.


Geschrieben in einer Nacht- und Küstennebel Aktion und es scheint, als habe mein innerer Teenager in die Tasten gehauen. Violet (15) wünscht einen schönen vierten Advent.

Ein Gedanke zu “Kleine Gute-Nacht-Gedanken

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